Wie wir trainieren
- Wir belohnen Hunde für erwünschtes Verhalten
- Wir gehen respektvoll mit Hunden und ihren Menschen um
- Wir wissen, dass Hunde immer lernen. Deshalb trainieren wir nicht nur für den Alltag, sondern möglichst oft im Alltag.
- Wir nehmen Hunde mit ihren Emotionen wahr und trainieren sie entsprechend. Aus diesem Grund beschäftigen wir uns viel mit der Körpersprache von Hunden
- Wir achten auf das richtige Maß von Entspannung und Anspannung – sowohl im Training als auch im Alltag, weil wir wissen, dass ein zu hohes Erregungslevel einer der häufigsten Gründe für unerwünschtes Verhalten ist.
- Wir bringen Hunden Alternativverhalten bei, damit sie seltener unerwünschtes Verhalten zeigen.
- Wir vermeiden durch gutes Management, dass Hunde unerwünschtes Verhalten zeigen.
- Wir helfen Hunden dabei, mit Frust umzugehen.
- Wir unterbrechen unerwünschtes Verhalten ohne Schreckreize und setzen Grenzen durch das Trainieren von Alternativen.
- Wir suchen für jedes Mensch-Hund-Team die individuell am besten passenden Trainingsmethoden. Dabei gestalten wir das Training so effektiv, aber so wenig einschränkend wie möglich
- Bei Hunden mit Verhaltensproblemen bemühen wir uns, so schnell wie möglich Verhaltensveränderungen herbeizuführen.
- Wenn Hunde Angst- und/oder Aggressionsverhalten zeigen, suchen wir nach den Ursachen dafür.
Wie wir nicht trainieren und was wir nicht verwenden
- Wir vermeiden das Wort „Nein!“ und verwenden grundsätzlich kein scharfes „Nein!“ als generelles Unterbrechungssignal.
- Wir rucken nicht an der Leine.
- Wir verwenden keinerlei Starkzwang wie zum Beispiel Teletakt-Halsbänder, Stachelhalsbänder oder Zughalsbänder ohne Stopp.
- Wir verwenden keine Halsbänder die speziell auf den empfindlichen Halsansatz am Kopf einwirken, und keine Würgehalsbänder, insbesondere Kettenwürger.
- Wir setzen keine Sprüh- oder Anti-Bell-Halsbänder ein und empfehlen sie auch nicht.
- Wir werfen keine Wurf-Discs, Wurfketten, Rappeldosen oder Schlüssel, um Hunde zu
erschrecken. - Wir verwenden keine Sprühpistolen, Wasserflaschen oder Ähnliches, um unerwünschtes Verhalten zu unterbrechen.
- Wir ignorieren Hunde nicht über einen längeren Zeitraum, um sie zu maßregeln.
- Wir entziehen Hunden kein Futter oder Wasser und lehnen ausschließliche Handfütterung ab.
- Wir korrigieren Hunde nicht, indem wir sie mit dem Finger anschnipsen, im Nacken schütteln, einen Schnauzgriff machen, sie runterdrücken oder wegschubsen.
- Wir schüchtern Hunde nicht ein, indem wir sie körperlich bedrängen.
- Wir wenden keine sogenannten Alpha-Würfe an und propagieren auch keine Rangreduktionsprogramme.
- Wir tun Hunden nicht weh. Das heißt, wir setzen keine Schmerzreize zu Erziehungszwecken ein.
- Wir verwenden auch keine Hilfsmittel, die Schmerzen hervorrufen können: Wir befestigen Schleppleinen nicht an Halsbändern und verwenden keine Geschirre, die durch Zugseile Schmerzen hervorrufen.
- Wir beschönigen aversive Maßnahmen und auch Schmerz- und Schreckreize nicht, indem wir beispielsweise von „Impulsen“ sprechen.
- Wir bieten keine Welpenspielstunden und Raufergruppen an, in denen Hunde im vermeintlichen Spiel „Dinge unter sich klären“.