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Reinhard Nöst – der Hundeversteher

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Meine Trainingsgrundsätze

Wie wir trainieren

  • Wir belohnen Hunde für erwünschtes Verhalten
  • Wir gehen respektvoll mit Hunden und ihren Menschen um
  • Wir wissen, dass Hunde immer lernen. Deshalb trainieren wir nicht nur für den Alltag, sondern möglichst oft im Alltag.
  • Wir nehmen Hunde mit ihren Emotionen wahr und trainieren sie entsprechend. Aus diesem Grund beschäftigen wir uns viel mit der Körpersprache von Hunden
  • Wir achten auf das richtige Maß von Entspannung und Anspannung – sowohl im Training als auch im Alltag, weil wir wissen, dass ein zu hohes Erregungslevel einer der häufigsten Gründe für unerwünschtes Verhalten ist.
  • Wir bringen Hunden Alternativverhalten bei, damit sie seltener unerwünschtes Verhalten zeigen.
  • Wir vermeiden durch gutes Management, dass Hunde unerwünschtes Verhalten zeigen.
  • Wir helfen Hunden dabei, mit Frust umzugehen.
  • Wir unterbrechen unerwünschtes Verhalten ohne Schreckreize und setzen Grenzen durch das Trainieren von Alternativen.
  • Wir suchen für jedes Mensch-Hund-Team die individuell am besten passenden Trainingsmethoden. Dabei gestalten wir das Training so effektiv, aber so wenig einschränkend wie möglich
  • Bei Hunden mit Verhaltensproblemen bemühen wir uns, so schnell wie möglich Verhaltensveränderungen herbeizuführen.
  • Wenn Hunde Angst- und/oder Aggressionsverhalten zeigen, suchen wir nach den Ursachen dafür.

Wie wir nicht trainieren und was wir nicht verwenden

  • Wir vermeiden das Wort „Nein!“ und verwenden grundsätzlich kein scharfes „Nein!“ als generelles Unterbrechungssignal.
  • Wir rucken nicht an der Leine.
  • Wir verwenden keinerlei Starkzwang wie zum Beispiel Teletakt-Halsbänder, Stachelhalsbänder oder Zughalsbänder ohne Stopp.
  • Wir verwenden keine Halsbänder die speziell auf den empfindlichen Halsansatz am Kopf einwirken, und keine Würgehalsbänder, insbesondere Kettenwürger.
  • Wir setzen keine Sprüh- oder Anti-Bell-Halsbänder ein und empfehlen sie auch nicht.
  • Wir werfen keine Wurf-Discs, Wurfketten, Rappeldosen oder Schlüssel, um Hunde zu
    erschrecken.
  • Wir verwenden keine Sprühpistolen, Wasserflaschen oder Ähnliches, um unerwünschtes Verhalten zu unterbrechen.
  • Wir ignorieren Hunde nicht über einen längeren Zeitraum, um sie zu maßregeln.
  • Wir entziehen Hunden kein Futter oder Wasser und lehnen ausschließliche Handfütterung ab.
  • Wir korrigieren Hunde nicht, indem wir sie mit dem Finger anschnipsen, im Nacken schütteln, einen Schnauzgriff machen, sie runterdrücken oder wegschubsen.
  • Wir schüchtern Hunde nicht ein, indem wir sie körperlich bedrängen.
  • Wir wenden keine sogenannten Alpha-Würfe an und propagieren auch keine Rangreduktionsprogramme.
  • Wir tun Hunden nicht weh. Das heißt, wir setzen keine Schmerzreize zu Erziehungszwecken ein.
  • Wir verwenden auch keine Hilfsmittel, die Schmerzen hervorrufen können: Wir befestigen Schleppleinen nicht an Halsbändern und verwenden keine Geschirre, die durch Zugseile Schmerzen hervorrufen.
  • Wir beschönigen aversive Maßnahmen und auch Schmerz- und Schreckreize nicht, indem wir beispielsweise von „Impulsen“ sprechen.
  • Wir bieten keine Welpenspielstunden und Raufergruppen an, in denen Hunde im vermeintlichen Spiel „Dinge unter sich klären“.

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